Gedankensplitter

24. Oktober 2019 — Krea-Activity

 

Jemand, der wie ich daheim rumsitzt und auf ein Wunder in Form eines Jobangebotes wartet, muss die Zeit zwischen Angebotssuche und Schreiben der Bewerbungen sinnvoll ausfüllen. Anderenfalls droht das bekannte schwarze Loch…

Meine Projekte im laufenden Jahr waren bzw. sind:

1. „Lern doch mal Harfe spielen!“  …

Harfe
meine Mietharfe – eine Camac Korrigan

Da bin ich mitten dabei. Es macht viel Freude. Erste kleine Fortschritte stellen sich ein.
Die Harfe ist halt auch ein Instrument, bei dem schon das Üben nett klingt.
Anspruchsvoll für ich ist es schon deshalb, weil es mein erstes Instrument ist, also nix Vorkenntnisse.
Und ganz wichtig für mich: Da ich Unterricht nehme, muss ich auch dran bleiben.
Letztens war ich in Rendsburg bei den Harfentagen. Freitag bis Sonntag Harfe, Harfe, Harfe.
Es war eine tolle Erfahrung und tierisch anstrengend. Ich hatte Gelegenheit allerlei verschiedene Harfen auszuprobieren.
Ergebnis: Nächstes Jahr baue ich meine eigene Harfe … bin schon angemeldet.

…und wenn es doch nix wird mit der Karriere als Harfenistin, dann ist die Harfe dennoch nützlich:

ErichSchmitt-Berufslexikon_Hafernspielerin
Harfenspielerin aus „Erich Schmitt’s Berufslexikon“ erschienen im Eulenspiegelverlag Berlin,1978

2. mein sommerliches Gartenprojekt wiederum hieß
„Umgestaltung des >Katzentrichters<.“

Trichter Blick aus dem Fenster
Blick aus dem Fenster auf den Katzentrichter

(zur Erklärung: die Katzenklappe befindet sich im Kellerfenster, da der Keller halt unter dem Haus ist und das Fenster somit auch unterirdisch, gibt es einen mehrstufigen Trichter als Weg da hin.)

Hier war es nach 20 Jahren Zeit, mal wieder Ordnung reinzubringen. Mit ein bissel Jäten und Pflanzen war es nicht getan. Ich habe zunächst aus Beton neue Trittstufen gegossen und dann  nach und nach alles neu gestaltet.
Auf das Ergebnis bin ich megastolz. Mittlerweile ist alles schön eingewachsen. Der umwickelte Baumstumpf ist jetzt kaum noch zu sehen, dank Thymian, römischer Kamille und Katzengamander.

3. Aktuell arbeite ich eine Truhe auf, die wir beim Ausräumen des Hauses meiner Schwiegereltern entdeckt haben.

Nun war mein Schwiegervater ein absoluter Fan von brauner Fußbodenfarbe, weil, die ist so schön haltbar.
Mein Problem damit: die ist verdammt haltbar und schön ist anders.
Außerdem gab es ein, zwei Holzwürmer, die da wohl temporär gewohnt hatten.
Also war die erste Amtshandlung: sicherstellen, dass die Holzwürmer wirklich ausgezogen sind.  Das war noch einfach.
Der zweite Schritt hatte es dagegen in sich: Farbe runter und Beschläge entrosten!
2 Tage hat es mich gekostet. Erst mit Abbeizer, dann mit dem Schwingschleifer. Aber es hat sich gelohnt.
Truhe

Na…ist das nicht ein Schätzchen? Aber ich sag dir, mir sind heute Abend fast die Arme abgefallen.
Nun noch einmal mit Feinschleifpapier drüber, danach lasieren.
Dann hab ich eine Truhe für mein Bastelzeug.
Hach, ich freu mich!

Das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern:
3 Adventskalender füllen, für meinen Neffen (3 J) und die beiden Nichten (6 + 9 J).

Welcher Teufel hat mich bloß geritten, als ich diese Tradition eingeführt habe? *g*.
Aber nun komm ich aus der Nummer nicht mehr so leicht raus, die drei freuen sich drauf.
Es wird von Jahr zu Jahr anspruchsvoller, neue, originelle Kleinigkeiten zu finden und nicht zu viel Süßkram. Und nicht jedes Jahr das Gleiche… (ich hab da ja auch meinen Ehrgeiz)
Die Tüten und ersten „Füllstoff“ hab ich schon.
Die Jagd beginnt…
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