Gedankensplitter

11. Dezember 2020 – New Pigs on the Blog: Gedankenschnipsel und Wortspielereien

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Es hat sich in meiner Ideenkladde allerhand angesammelt, das mir irgendwie zu schade für die Rundablage „P“, aber dennoch nicht in einem Text untergekommen ist.
Vielleicht ist es zumindest geeignet, den einen oder die andere in der allgemeinen Covid-Tristesse aufzuheitern.
Hab ich übrigens schon mal erzählt, dass es in meiner Grundschulklasse eine Mitschülerin gab, die Corona hieß?
Ich weiß nicht, wohin es sie verschlagen hat, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie es derzeit nicht wirklich leicht hat und ggf. ernsthaft über eine Vornamensänderung nachdenkt.
Jedenfalls spreche ich aus Solidarität mit allen Coronas oder Koronen (?) dieser Erde, lieber von covid, wenn sich dieses Stimmungskillerthema denn gar nicht vermeiden lässt.

Aber hier nun mein angekündigtes Sammelsurium.

ÜBERRASCHENDES

Ich schreibe ein Gedicht und suche ein Synomym für „Fremdgehen„.
Meine  Idee: Nebengleisverkehr.
Das Gedicht ist übrigens trotzdem nichts geworden. War mir zu negativ.

Dazu passt dann aber auch das nächste:

ABKÜRZUNG AUFGELÖST

EHE – errae humanum est

Ja, ich weiß, das ist nicht neu, muss aber ab und zu mal gesagt werden.
Ich sag nur : „Hochzeit auf den ersten Blick“ … Nö, ne? Sich drüber aufregen, wenn anderswo Eltern ihre Kinder an mehr oder weniger Unbekannte pekuniär vorteilhaft verheiraten, aber das geht? Unterhaltungsfernsehen darf alles …

AUF DIE BETONUNG KOMMT ES AN

Das Klugscheißerchen auf meiner Schulter meldete sich hierbei zu Wort und wollte unbedingt auch was beitragen. Ich mag da nicht streiten, also bitteschön:

Bildungsfernsehen – bildungsfern sehen

Ein Knaller, oder? – „Aua! Du sollst mich nicht immer hauen! Sonst gucken wir nie wieder die Rosenheimcops!“

WORTSCHÖPFUNGEN

hämofaktisch

Das ist ein echtes „Familienwort“. Mein Vater gebrauchte es immer, um auszudrücken, dass etwas nix taugt und nur zusammengepfuscht wurde.

GEFLÜGELTE WORTE AUCH HÜBSCH

alles hysterisch gewachsen

Wie wahr, wie wahr. Mir fallen da allerhand Beispiele ein …

MEIN DEUTSCHES LIEBLINGSWORT

Das ist eine nette Rubrik, die es bei Radio Hamburg gibt, wenn sich, um die Vielfalt der Hansestadt aufzuzeigen, ausländische Mitbürger in einem kleinen Werbespot vorstellen.
Finde ich eine schöne Idee. (Sowohl die Werbespots, als auch diese Frage.)

Gartenschnirkelschnecke

Nach diesem Outing schwieg übrigens Paula, meine „Fledermuse“, beleidigt. Sie hatte hier wohl ganz klar „Mopsfledermaus“ erwartet. Mit ein wenig Orangenblütenwasser konnte ich sie besänftigen. Puh, noch mal gut gegangen.

„TIEFSINNIGES“

Hah, zum Schluss kommt der Philosoph in mir auch mal zu Wort.
Und ich sach noch: kein Ponyhof, kein Wunschkonzert, keine gemütliche Wattewolke, sondern es ist einfach so, wie es ist.

Du kannst mehr, als du glaubst. 
Aber es bringt weniger, als du erhoffst.

In diesem Sinne … genug für heute. Bleibt gesund und lasst euch nicht hängen, das können die Fledermäuse eh besser. „Stimmts Paula?“
„Paula?“
Ein Scheppern in der Küche. Ich glaub das war das Orangenblütenwasser.
Verflixt. Was hab ich mir mit dieser Fledermaus nur eingebrockt?
Warum unter allen unmöglichen Dingen, schickt mir das Universum eine orangeblütenwassersüchtige Fledermaus als Muse?
Das Universum schweigt. Wie immer.
Nun, dann geh ich mal schauen, ob erste Hilfe Not tut.

 

Depression, Gedankensplitter

15.Oktober 2020 – Standortbestimmung

Da habe ich gestern meine Impressionen einer kurzen, sonntäglichen Autofahrt von nur einer Stunde beschrieben. Von einer Stunde der bewussten, ungehetzten Wahrnehmung.
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Warum eigentlich?

Ich kann nicht immer nur darauf schauen, was schief läuft, was schrecklich ist, wo eingegriffen, wogegen gekämpft werden muss, so wie mit Scheuklappen, die alles Störende ausblenden. Das zehrt mich aus.

Wir kämpfen unser Leben lang GEGEN so vieles: Weltwichtige Dinge, privatwichtige Dinge, Dinge, die einer dringenden Änderung bedürfen, die nach uns, unserer Aufmerksamkeit, unserer Kraft, unserer Hilfe rufen.

Innehalten, mich umschauen, Schönes ansehen und mich daran erfreuen, hilft mir, das WOHIN und WIE zu verstehen, zu definieren:
Woran werde ich mein Ziel erkennen, wenn ich angekommen bin?
Nach welchen Kriterien wähle ich meinen Weg?

Ich habe Angst um alles, was trotz allem schön und friedlich und JETZT ist, um das, woraus ich immer wieder Lebenskraft und Hoffnung ziehe.
Ich habe Angst, dass es rigoros hinweggefegt wird, dass am Ende alles nur anders, aber nicht besser sein wird.
Das ist es, warum ich versuche, schöne Momente festzuhalten.

Ich habe Angst, „Alles wird besser, aber nichts wird gut“.
Der Satz ist natürlich geklaut, hier ein YouTube-Link zu den Urhebern.

Silly – Alles wird besser …


Gedankensplitter

14. Oktober 2020 – Schöner Herbst – schöne Welt

Am Sonntagmorgen
auf dem Weg von Rendsburg nach Hause.
Geruhsam mit dem Auto auf der Landstraße zockelnd,
mir Zeit nehmend zum Entdecken,
bin ich ihm begegnet, dem Herbst.

Das Wetter schien unentschlossen zwischen Regen und Sonnenschein,
Nebelschwaden hingen noch in Baumwipfeln und waberten über Wiesen.
Bäume säumten manchmal die Straße gekleidet schon in herbstlich bunte Farben.
Ab und zu warfen sie mit Kastanien und Eicheln nach mir, dem Störenfried.
„Plonk“, antwortete das Autodach auf die Provokation.

Ich fuhr durch verschlafene Orte,
in denen kaum jemand schon unterwegs war,
mit alten Bauerngehöften,
mit hübschen alten und neuen Häusern,
mit repräsentativen, modellhaften Vorzeigewohnsitzen.
Hier liebevoll gärtnerisch gestaltete Vorgärten,
da heimeliger Kitsch mit allerhand Steh-Rümchen und Staub-Einchen,
dort minimalistische, pflegeleichte Entrees,
das alles eine unwiderstehliche Einladung, sich die jeweiligen Bewohner vorzustellen.

Die üppigen Bauerngärten winkten im herbstlichen Orange.
Vereinzelt führte ein Hund zwischen zwei Regenschauern seinen Menschen aus.
Vorbei an leeren, abgeernteten Feldern führte die Straße.
Irgendwo galoppierte ein einsamer Reiter
über ein Stoppelfeld, das vor kurzem noch Mais trug.
Andernorts grünt schon das Wintergetreide.
Dazwischen plötzlich ein Meer von Sonnenblumen noch in voller Blüte,
ein letzter, strahlender Gruß des Sommers.
Nur wenige Kilometer weiter wieder Sonnenblumen, diesmal schwarz und verblüht.
Zukunft und Vergangenheit vereint auf einer kurzen Wegstrecke.

Kleinen Seen vom Regen bewegt,
so als kräusele das Wasser unmutig die Lippen ob der Störung.
Ein Angler lauerte still am Ufer, stoisch abwartend auf seine Chance.
Wenig später, schon wieder im Sonnenlicht,
glitzerte ein Bachlauf goldschimmernd eilig dahin
zwischen bemoosten Steinen ein Entenpärchen davontragend.

Elstern hielten ihren Sonntagsstammtisch auf einer leeren Weide.
Ein Bussard kreiste auf der Suche nach Beute.
Manche Katze war unterwegs in offenbar dringendem Kittybusiness.
Immer wieder Kühe auf der Weide, braune, weiße, zottelig und kurzhaarig, grasend, wiederkäuend, sinnend mir nachblickend.
Pferde eingehüllt in wärmende Decken trabten fröhlich über Wiesen.
Zwei Stuten standen da, bewachten den Schlaf ihrer vom Toben ermüdeten Fohlen.
Eine große Schar schnatternder weißer Gänse wie Wolken auf der Wiese vor einem Geflügelhof. Gleich nebenan allerhand frei laufende bunte Hühner, gackernd, scharrend.

Ich hätte ewig so weiter fahren und schauen können.


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17. Juli 2020 – in memoriam

Meine erste Begegnung mit Sönke war in den frühen 1990ern. Wir waren frisch aus Dresden hergezogen und hatten im Hesterhörn eine kleine Haushälfte gemietet. Bei einem unserer ersten Rundgänge durch den neuen Wohnort … von zuhause würde ich noch viele Jahre nicht sprechen können, dazu war alles zu „anders“ … entdeckten wir einen Hofladen mit Holz-Gartenmöbeln. Ich hatte noch nie zuvor Deck-Chairs gesehen, geschweige denn darin gesessen. Hellauf begeistert war ich, so chic, so bequem und ich habe seit jeher ein Faible für Dinge aus Holz. Dazu kam, dass der Verkäufer, Sönke, ebenso begeistert von seiner Ware war. Es machte Spaß, ihm zuzuhören. Was er alles darüber wusste, Wahnsinn.
Leider waren unser Mietgarten samt Terrasse ebenso wie die Börse zu klein für die tollen Stühle. So kauften wir nur ein Beistelltischchen, mit dem festen Vorsatz: „Irgendwann …“

Knapp 7 Jahre später wurden wir direkte Nachbarn. Auf einem Grundstück, dass seiner Familie gehört hatte, wurden 3 Doppelhäuser gebaut und eine Haushälfte davon kauften wir.
Nun war es so weit, sowohl die Terrasse als auch unser Geldbeutel waren endlich groß genug, die begehrten Objekte zu erwerben.
Leider hatte Sönke den Handel inzwischen aufgegeben. So kauften wir die Stühle anderswo und stellten sie zu „seinem“ Tischchen.
Die Begeisterungsfähigkeit und Wissbegier, die mich schon bei unserer ersten Begegnung so fasziniert hatten, hat sich Sönke immer erhalten. Als Nachbar war er ein riesen Gewinn, Nicht zuletzt durch sein profundes gärtnerisches Wissen und Können, dass er bereitwillig teilte.

Unsere Nachbarschaftsparties waren legendär. Gern erinnere ich mich an die Einweihung unseres Carports. Wo das Gelächter am lautesten war, da war Sönke mitten drin.
Nicht so gern erinnere ich mich an den nächsten Morgen:
Nachdem alle Nachbarn irgendwann in der Nacht ihre selbstgemachten Schnäpse zum Probieren aus den Kellern holten und natürlich jeder alles kosten musste … hatte ich das Gefühl mit meinem Kopf nicht wirklich durch die Tür zu passen. Aber schön war’s trotzdem.

Wenn es die Geschichte von Hans im Glück noch nicht gäbe, so wäre er das ideale Vorbild:
Aus allem, was andere Menschen ausschließlich als riesen Pech oder gar Unglück empfunden hätten, schien er immer noch etwas Positives zu ziehen, um sich mit der ihm eigenen Begeisterung einem neuen Versuch, einer neuen Herausforderung zu widmen.
Aufgeben schien für ihn nie eine Option zu sein.
Wenn ich auf meinem Deck-Chair sitze, denke ich oft an ihn.

Nun war in diesem Frühjahr die Stelle des jenseitigen Obergärtners vakant und Sönke hat sie angenommen. Ich stelle mir vor, dass er jetzt gerade da Drüben, mit der ihm eigenen Energie seine tollen Gartenideen umsetzt.
Hier fehlt er seiner Frau, seinen drei Töchtern und so vielen Menschen, die ihn, wie ich, sehr mochten.
Aber irgendwann treffen wir uns wieder und er zeigt uns stolz seinen Garten Eden.
Und dann gibt’s wieder eine riesen Party.

Gedankensplitter

16. Juni 2020 – So awesome …

#awesomebloggeraward

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Da wurde ich doch tatsächlich nominiert von Natalie, deren Blog fundevogelnest umgekehrt auch mir schon des Öfteren spannendes Lesevergnügen geboten hat.
Nun könnte ich meine Dankesworte mit der ultimativen Stereotypie beginnen, die da lautet: „So eine Überraschung. Ich habe ja noch nie etwas gewonnen…“
Aber nein, das mag ich nicht.

Liebe Natalie,
danke für die Nominierung.
Ich freue mich, dass mein Blog dein Interesse geweckt hat und dass dieses so weit geht, dass du genaueres von mir wissen möchtest.
Drum werde ich mich jetzt sofort eifrig an die Beantwortung deiner Fragen machen.


Ich will vorab gleich noch gestehen, dass ich keine weiterführende Nominierung ans Ende dieses Beitrags stellen werde.
Das liegt beileibe nicht daran, dass mich die anderen Schreibverrückten nicht interessieren würden, sondern eher daran, das ich niemanden nominieren könnte, der diese Ehre nicht schon mehrmals hatte. Ich bin einfach noch nicht lange genug dabei und mein Kreis ist daher noch zu klein. Auch fallen mir keine guten Fragen ein. (Schande über mich.)

Nun also zu Natalies Fragen.

Wie kam dein Blog zu seinem Namen?

Naja, das Motto meines Blogs: „Nur Fledermäuse lassen sich hängen“, habe ich schon lange als einen meiner liebsten Sprüche im Repertoire.

Als ich dann 2016 gewissermaßen aus meinem Leben flog, bekam er für mich nochmal eine besondere Bedeutung. Er war quasi das Rettungsseil aus dem Sumpf, die Trotzreaktion auf die verd… Depression.

Dazu kommt, dass ich vor Jahren bei dem großen schwedischen Möbelhersteller eine Plüschfledermaus gekauft habe. Diese hängt seitdem an einem Nylonfaden von der Lampe im Schlafzimmer.
Die Verbindung war also schon länger da. Und als ich dann anfing, meine Erfahrungen mit der Krankheit aufzuschreiben, was sowohl Therapie für mich, als auch Hilfsangebot für andere sein sollte und wurde, da baumelte mir der Blogtitel gewissermaßen offen vor der Nase.

Hast du schon Menschen „leibhaftig“, durch das Bloggen kennengelernt? Würdest du das gerne oder warum lieber nicht?

Wie schon eingangs angemerkt, bin ich noch nicht so wahnsinnig lange dabei. Veröffentlicht habe ich meinen Blog erst am 31. Oktober 2018. (… Termin, Bloginhalt und -titel passten irgendwie zusammen …)
Daher ist es zunächst mal nicht erstaunlich, dass ich noch niemanden persönlich kenne.
Der zweite Teil der Frage ist tatsächlich spannend. Interesse und die Angst rein- oder aber durchzufallen, halten sich da bei mir die Waage.
Kurz: Ich weiß es nicht. „Et kütt wie et kütt.“ würden die Kölner wohl sagen.

Hat sich durch das Bloggen der Blick auf deinen Alltag geändert?

Auf jeden Fall. Ich gehe deutlich aufmerksamer durch mein Leben.

Und durch das Lesen anderer Blogs?

Ja, aber unbedingt. Allein schon die kreative Vielfalt der ABC-Etüden ist großartig und auch der Austausch darüber bietet so vielfältige Anregungen.
(Zum Beispiel die Anlage eines Fledermausbeetes, Natalie, du erinnerst dich? Ich bin mitten in der Umsetzung…)

Wie bist du durch die „Corona-Monate“ gekommen? Entschleunigt? Erschöpft? Verarmt? Verängstigt? Mit neuen Erkenntnissen? Hoffentlich gesund!

Ja, gesund bin ich bisher geblieben.
Entschleunigt ein bisschen. Ich habe die Ruhe auf den Straßen und in der Luft echt genossen.
Erschöpft auch, vor allem von den Diskussionen um Nebensächlichkeiten und von der Erkenntnis, dass sich nichts geändert hat. Es scheint nur wichtig zu sein, dass schnellstmöglich wieder alles genauso wie vor Corona wird. Die Chance, der Änderung, des Überdenkens, des einen oder anderen Neustart mit geänderter Ausrichtung wurde vertan. Hoffentlich sehe ich da zu schwarz.
Verarmt zum Glück nicht. Verängstigt auch nicht.

Wie hältst du es mit den Krabbeltieren, Insekten, Spinnen und Co.? Kreischanfall? Staubsauger?  Glas und Postkarte?Insektenhotel? Mehlwurmburger? (Frau Pflanzwas hat diese Frage schon durch ihren Blog beantwortet ;))

Zum Kreischen neige ich generell nicht. Im Rahmen meiner Möglichkeiten zelebriere ich „Leben und Leben lassen“. Allerdings stoße ich bei Mücken, Nacktschnecken und Zecken ganz klar an meine Grenze. Da werde ich (leider?) ausnahmlos zum Killer. Im Haus verirrte Wespen, Bienen, Hummeln, Libellen etc. dagegen werden eingefangen und rausgesetzt. Ein Insektenhotel und diverse Wasserstellen gibt’s in meinem Garten. Ich versuche mir immer bewusst zu bleiben, dass die Tatsache, dass ich etwas nicht schön oder gar eklig finde, nicht gleich in ein Todesurteil münden darf.

„Musst“ du im Sommer wegfahren? Weit weg gar? Oder ist es um dich herum auch ganz schön?

2020 werde ich definitiv in kein Flugzeug steigen oder mit der Bahn verreisen.
Da ich auch nicht der Freund von Endlos-Autoreisen bin, wird es also sicher ein „Nahurlaub“.
An und für sich bin ich ein Fernreise-Fan, im Sommer mit Vorliebe dorthin, wo es garantiert sonnig und warm ist (so 30° aufwärts) und es historisch einiges zu entdecken gibt. Allerdings das Ganze möglichst unter Umgehung von großen Menschenansammlungen.
Daheim ist es auch schön, Nord- und Ostsee liegen schließlich in Tagestour-Reichweite. Das E-Bike will auch nicht nur für die Wege zur Arbeit genutzt werden. Und dann ist da ja noch der Garten …
Somit „muss“ ich nicht weg und in diesem Jahr schon zweimal nicht.
Dennoch will ich dir meine persönliche Liste, der bisher noch nicht besuchten Wunschfernziele, nicht vorenthalten: Neuseeland, Island, Bretagne, Irland.

Lernst du manchmal Gedichte oder auch andere Texte, die dir gefallen, auswendig?

Auswendig lernen fiel mir schon immer leicht. Osterspaziergang und Ringparabel sind mir die liebsten auswendig gelernten Überbleibsel meiner Schulzeit.
Gezielt auswendig gelernt hab ich seitdem, glaube ich, eher nichts mehr. Halt doch: Das Adventsgedicht von Loriot.
Abgesehen davon sammeln sich seit Jahren allerhand Liedtexte und Filmpassagen in meinem Kopf, die zu den seltsamsten Zeiten immer mal raus wollen.

Findest du  es sehr schlimm, wenn mir keine Frage mehr einfällt?

Nein. Besser weniger und dafür gute Fragen, als auf Krampf irgendwas erfinden.


Danke Natalie, das hat echt Spaß gemacht.