Depression, Gedankensplitter

15.Oktober 2020 – Standortbestimmung

Da habe ich gestern meine Impressionen einer kurzen, sonntäglichen Autofahrt von nur einer Stunde beschrieben. Von einer Stunde der bewussten, ungehetzten Wahrnehmung.
(>>)

Warum eigentlich?

Ich kann nicht immer nur darauf schauen, was schief läuft, was schrecklich ist, wo eingegriffen, wogegen gekämpft werden muss, so wie mit Scheuklappen, die alles Störende ausblenden. Das zehrt mich aus.

Wir kämpfen unser Leben lang GEGEN so vieles: Weltwichtige Dinge, privatwichtige Dinge, Dinge, die einer dringenden Änderung bedürfen, die nach uns, unserer Aufmerksamkeit, unserer Kraft, unserer Hilfe rufen.

Innehalten, mich umschauen, Schönes ansehen und mich daran erfreuen, hilft mir, das WOHIN und WIE zu verstehen, zu definieren:
Woran werde ich mein Ziel erkennen, wenn ich angekommen bin?
Nach welchen Kriterien wähle ich meinen Weg?

Ich habe Angst um alles, was trotz allem schön und friedlich und JETZT ist, um das, woraus ich immer wieder Lebenskraft und Hoffnung ziehe.
Ich habe Angst, dass es rigoros hinweggefegt wird, dass am Ende alles nur anders, aber nicht besser sein wird.
Das ist es, warum ich versuche, schöne Momente festzuhalten.

Ich habe Angst, „Alles wird besser, aber nichts wird gut“.
Der Satz ist natürlich geklaut, hier ein YouTube-Link zu den Urhebern.

Silly – Alles wird besser …


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.